Die Notwendigkeit von einheitlicher FirmenbekleidungKategorie: Business & Wirtschaft Artikel veröffentlicht von: Elke Lohre
Der Handel hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg von einem Verkäufermarkt hin zu einem Käufermarkt entwickelt. Dies ist natürlich für die Verkäufer weniger günstig als für die Käufer, da diese es sich gut aussuchen können, bei welchem Anbieter von Waren sie ihre Besorgungen tätigen möchten. Der Verkäufer steht somit in der Pflicht, an seinem Angebot, an seinen Waren insgesamt oder an seinen Preisen zu drehen, so dass der Kunde lieber zu ihm gehen möchte und bei ihm sein Geld lässt.
Es drängt sich also die Frage auf, wie es der Verkäufer schaffen kann, neue Kunden zu werben und bereits gewonnene Kunden weiter an sein Geschäft zu binden. Der erste Eindruck, welcher dem Kunden in Erinnerung bleibt ist der Entscheidende. Einheitlichkeit wirkt hier durchaus fördernd- sowohl an der Präsentation der Waren, als auch bei dem Angebot an Waren und den Verkäufern. Ein Mittel im Einzelhandel Einheitlichkeit zu schaffen ist es, eine einheitliche Firmenbekleidung zu installieren, die jeden Verkäufer für die Kunden direkt sichtbar macht. Somit kann der Kunde zielstrebig auf den jeweiligen Verkäufer zugehen und ihn ansprechen, sofern es der Verkäufer nicht von alleine macht. Die für den Kunden oft als äußerst unbefriedigend und frustrierend erlebt Situation, etwas kaufen zu wollen, aber keine kompetente Beratung vorzufinden wird durch diese einheitliche Firmenbekleidung zumindest etwas reduziert. Sie kann zum Beispiel aus einer schwarzen Stoffhose, einem weißen Hemd, zudem einer roten Krawatte und gegebenenfalls aus einem zu der Hose passenden Sakko. Fertig ist die, für jeden Kunden schneller zu erfassende, Firmenbekleidung. Aber auch in anderen Bereichen als dem Einzelhandel kann einheitliche Firmenbekleidung durchaus sinnvoll sein. Man denke so zum Beispiel an die Firmenbekleidung, welche eine gewisse Sicherheit garantiert.
In Branchenzweigen, die die Produktion und Weiterverarbeitung von Werkstoffen und beziehungsweise oder Endprodukten betreffen ist es essentiell, einheitliche Firmenbekleidung so einzusetzen, dass für jeden Mitarbeiter exakt derselbe Schutz für die Gesundheit besteht. Sicherheitsschuhe sind zum Beispiel in fast jedem Betrieb verpflichtend. Und das durchaus mit Recht! Sicherheitsschuhe gibt es in fünf verschieden Stärkegraden, die mit einem „S" gekennzeichnet sind. S1 bedeutet in diesem Zusammenhang den niedrigsten Sicherheitsgrad, S5 somit den stärksten Grad der Sicherheit. S3 ist die allgemeine und häufigste Form der Sicherheit bei Sicherheitsschuhen. Diese Stärke kann man auch in normalen Einzelhandelsgeschäften und Discounter ohne weitere Probleme kaufen. Die Stärke S5 findet vor allem in schweren Stahlwerken oder Chemiefabriken Verwendung, da sie zu den üblichen Stahlkappen noch antistatisch, also einen Schutz gegen Stromschläge bieten, sind und zudem gegen ätzende Säure widerstandsfähig sind.
Natürlich kann es nicht sein, dass ein Mitarbeiter in der gleichen Firma Sicherheitsschuhe mit einem höheren Sicherheitsgrad von dem Betrieb gestellt bekommt, wie ein anderer Mitarbeiter, der an dem gleichen Arbeitsort, nahezu die gleiche Arbeit leistet. Somit ist auch in diesem Bereich eine einheitliche Firmenbekleidung absolut notwendig und sinnvoll. Aber in vielen Betrieben sind auch Schutzbrillen von enormer Bedeutung, da sie einen außerordentlich wichtigen Beitrag vor herumfliegenden Metall- oder Holzspänen bieten. Also ist auch hier in jedem Falle Einheitlichkeit von Nöten, denn einige Brillen bieten einen seitlichen Schutz der Augen vor diesen Splittern und andere nicht.
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