Die Geschichte vom SpielzeugKategorie: Kinder Artikel veröffentlicht von: Elke Lohre
Die Geschichte des Spielzeug hat bereits in der Steinzeit angefangen. Aus Holz, Stein oder Ton wurden menschenähnliche Figuren gearbeitet und fanden mit Sicherheit bei den Kindern der damaligen Zeit großen Gefallen. Diese Puppen ähnlichen Gebilde legte man auch gerne in Kindergräbern mit bei.
Weiteres Spielzeug, wie erste Instrumente zur Tonerzeugung, Rasseln oder Pfeifen wurden durch Funde aus dieser Zeit bestätigt. Bei den alten Chinesen hatten die aus Stroh gefertigten Puppen oft auch magische und religiöse Bedeutungen. In der weiteren Zeit gelangten sie zum Range der Heilpuppen. Puppen in der früheren Zeit wurden auch aus Papiermaché, Ton, Holz, Pflanzenfasern, Stoffen oder Bronze hergestellt.
Im Altertum gab es das erste Spielzeug mit beweglichen Teilen. Dazu zählten Puppen, Tiernachbildungen oder auch Puppenmöbel.
Jedoch schon im Mittelalter entstanden Schaukelpferdchen, Miniaturen von Tieren und Rittern. Die Rollenverteilung fand zu dieser Zeit auch im Bereich des Spielzeuges statt. Die oben genannten Teile bestimmten die Spiele Welt der Jungs. Hingegen für kleine Mädchen dienten Puppen und Handarbeitsteile zur Vorbereitung auf das Leben der Erwachsenen. Verkäufer, die von Dorf zu Dorf zogen, brachten in alle Teile der Länder die neuesten Fabrikationen von Spielzeug zu den Menschen, genauer gesagt, natürlich zu den Kindern.
Im weiteren Verlauf der Geschichte fing die Industrialisierung auch an, die Entwicklung der Spielzeug zu bestimmen. Nürnberg ist seit dem 15. Jahrhundert der Handels- und Produktionsmittelpunkt in unserem Lande. Von hier aus eroberte der, als Nürnberger Tand, alle hier gefertigten Teile des Spielzeugs, den Weltmarkt. Erst im 19. Jahrhundert übernahm Sonneberg den Spielzeug Markt und wurde zur Weltspielwarenstadt. Noch heute sind die beiden Städte mit dem Markt für Spielzeug eng verbunden.
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