Add to My Yahoo!
RSS Feeds
Deutsch
English

Die Geschichte der Times

Kategorie: Marketing & Werbung
Artikel veröffentlicht von: Reiner Bausch


E-Mail Article
Print Article

Die zu der Barock-Antiqua gehörenden Times ist wohl, auch bei Nicht-Typografikern, einer der weltweit bekanntesten und meist verwendeten Schrifttypen, so heute Diplom Designer Reiner Bausch von VISION Druckmedien aus Stollberg. Ursprünglich wurde sie vom Typograf Stanley Morison ins Leben gerufen, der sich abfällig über die Druckqualität der Londoner Tageszeitung „The Times" äußerte. Nachdem Morison dort einen Beraterjob erhielt, entschied er, dass die Zeitung eine eigene, neue Schrift braucht. Im Januar 1931 legte er dem Geschäftsführer der Zeitung zwei Entwürfe vor: eine überarbeitete Perpetua und eine modernere Platin. Victor Lardent brachte die erste Version der Schrifttype zu Papier. Als überarbeiteter Entwurf erschien am 3. Oktober 1932 erstmals die neue Schrift in der aktuellen Times-Ausgabe. Behaupten konnte sie sich jedoch nur für ein Jahr. In den 50er Jahren wurde die Karriere der Times beendet. Allerdings erlebte sie in den 80ern durch die Laserdrucker eine Wiedergeburt (1). Heutzutage stellt sie weiterhin eine in Zeitungsdruck und Bürokommunikation beliebte Schrift da, denn sie ist robust, klar, einfach lesbar und im Platzverbrauch ökonomisch. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vision-druckmedien.de.
Redaktion: Vera Rickmann

Quelle:
(1) Die 100 besten Schriften aller Zeiten, FontShop AG, 2007


Veröffentlicht von: Reiner Bausch
Web: http://www.vision-druckmedien.de
Kontakt: e-mail


Über den Autor:
Dieser Artikel darf von Dritten für die Inhalte von Newslettern oder Websitecontent verwendet werden. Voraussetzung für eine Veröffentlichung durch Dritte ist, die jeweilige Autoreninfo aus 'Über den Autor', unter jedem Artikel vorhanden, unverändert mit zu veröffentlichen. Ein Verstoß gegen diese Regel, verstößt gegen die Copyright-Bestimmung. Es wäre ebenfalls von Vorteil den Verfasser des Artikels per e-Mail zu informieren, wo sein Artikel veröffentlicht wurde.


Weitere Artikel von Reiner Bausch: