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Die Chefs als Verursacher wirtschaftlicher Einbußen, oder was kostet den deutschen Unternehmen falsche Führung

Kategorie: Business & Wirtschaft
Artikel veröffentlicht von: Dietmar Feigenspan


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Sehr geehrte Chefs und Führungskräfte im Allgemeinen. Dieser Beitrag wurde nicht geschrieben, um Sie herunter zu putzen, sondern um Ihnen die Augen zu öffnen. Hier werden Sie viel Kritik lesen, vor allem über die Führung. Machen Sie deshalb alles verkehrt? Nein! Vermutlich machen Sie sogar sehr viel richtig, aber nach meinen Erfahrungen sind Sie auch der Verursacher aller Dinge, die in Ihrem Unternehmen nicht so gut laufen. Und das liegt fast ausnahmslos an der Art der Führung Ihrer Mitarbeiter. Eine Bitte noch: Wenn es Ihnen zuviel wird, lesen Sie trotzdem weiter. Ich will doch nur, dass Sie Ihre Mitarbeiter besser führen. Denn da steckt sehr viel Geld drin. Entschuldigen Sie daher meine zum Teil ruppige Art. Ich möchte Sie nur wachrütteln. Nun geht's los ...

Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital, die wichtigste Ressource eines Unternehmens. Ohne sie ist das ganze Unternehmen nichts. Ein Unternehmen kann zwar noch Immobilien besitzen, an anderen Unternehmen beteiligt sein oder andere Werte haben. Aber es kann nichts mehr produzieren. Es ist eine leere Hülle. Es kann sich noch nicht einmal selbst verwalten. Im Grunde genommen ist es, ohne Mitarbeiter, nutzlos. Sind es nicht erst die Mitarbeiter, die die Werte schaffen? Die für Geschäfte sorgen, sie anbahnen und durchführen? Kontakte herstellen? Kunden gewinnen? Die etwas produzieren oder eine Dienstleistung erbringen, weil sie ihre Arbeit ausführen?

Warum gehen dann Führungskräfte so schlecht mit den so wichtigen Unternehmensressourcen um? Mutwillige Zerstörungen, Diebstahl, Unterschlagungen oder Depressionen der Mitarbeiter kosten deutsche Unternehmen jährlich rund 20 Milliarden Euro. Auch wenn der Schaden durch die Mitarbeiter entsteht, so liegt doch die Ursache bei den Führungskräften, also den Chefs. Ihnen! Das fanden, für die Sabotageakte, die "University of Central Florida" und für die Depressionen das "Meinungsforschungsinstitut Emnid" heraus.

Dabei produziert die ungerechte Behandlung, der Mitarbeiter durch den Chef, rund 75 Prozent des Schadens. Also rund 15 Milliarden Euro Schaden entstehen jährlich nur dadurch, dass der Chef seine Mitarbeiter nicht gut genug bezahlt, nicht ihre Leistungen würdigt, oder sie von ihren Vorgesetzten einfach übergangen werden. Und je öfter sich ein Mitarbeiter ungerecht behandelt fühlt, umso stärker sabotiert er. Er versucht so, Wut, Ärger und Frustration loszuwerden und auch ein gewisses Maß an Vergeltung auszuüben.

Da nehmen sich die 24 Prozent (fast jeder Vierte) der Mitarbeiter, die unter Depressions- oder Angstzuständen leiden, vergleichsweise harmlos aus. Aber auch hier liegt die Ursache wieder bei der Unternehmensführung. Dabei ist die Tendenz die Krankheit zu vertuschen riesig. Die Mitarbeiter wollen sich gerade am Arbeitsplatz nichts anmerken lassen um Chefs und Kollegen, bloß keine Angriffsfläche zu bieten. Außerdem ist vor allem am Anfang noch nicht klar, woher die Symptome Antriebsschwäche und Unkonzentriertheit kommen. Und dann kommen Forgesetzte und sagen nur: "Nun reißen Sie sich mal zusammen. Das ist doch vorher auch gegangen". Drei Viertel der Erkrankten merkt noch nicht einmal, dass sie krank sind. Sie wollen sich daher auch nicht helfen lassen.

Aber weder Depressionen noch Sabotage sind ein Thema für ein Unternehmen. Denn dann müsste ein Chef ja eingestehen, dass er irgendetwas verkehrt macht. Und sein Stolz ist ihm meistens sehr viel mehr wert, als dass er seine Art der Führung in Frage stellt. Dabei könnten schon kleine Veränderungen ausreichen, damit sein Unternehmen mal schnell ein paar Tausender pro Monat einspart. Statt dessen beschränkt man sich dann doch lieber darauf, dass Himmel, Mond und Sterne schuld sind, aber vor allem die Mitarbeiter nichts taugen. So begründet man dann auch neue Lohnkürzungen und anderweitige Einsparungen, oder die Inanspruchnahme einer teuren Unternehmensberatung. Auf die Idee, dass er selber der Verursacher des Schadens ist, kommen nur die guten Chefs.

Ja, liebe Führungskräfte und Chefs, Sie sind schuld an der Misere Ihres Unternehmens. Es wird langsam Zeit, dass Sie auch die Verantwortung dafür übernehmen. Was können die Beine denn dafür, wenn der Kopf sie in die falsche Richtung rennen lässt? Und was können die Mitarbeiter dafür, wenn der Manager, oder auch gleich das ganze Management, die falschen Entscheidungen trifft? Aber wer muss die Zeche bezahlen? Meistens die doch wohl die Mitarbeiter, oder? Was kann der Opelaner am Band denn dafür, dass die "Nieten in Nadelstreifen" in Detroit, weder von den Wünschen der Autokunden, noch von der Vermarktung der Autos Ahnung haben? Das ist aber nicht nur bei den Großen so. Beim Mittelstand läuft es nicht anders.

Was kann der Handwerksgeselle dafür, wenn sein Chef keine Aufträge ranbringt? Jetzt fangen Sie nur nicht an, wegen der Wirtschaft, herum zu jammern. Das ist einfach nur vorgeschoben. Schaut man sich die Zahlen des statistischen Bundesamtes an, dann wird klar, dass die deutsche Bevölkerung nicht in einen Sparwahn verfallen ist. Die Sparquote ist seit Jahrzehnten sehr stabil und schwankt nur sehr gering. Sie müssen Ihr Unternehmen nur richtig aufstellen/ausrichten und das dann auch kundengerecht rüberbringen. Dann klappt's auch mit dem Kunden.

Sie sind immernoch der Meinung, dass Sie an der Lage Ihres Unternehmens erstens nicht schuld sind und zweitens Sie an der derzeitigen wirtschaftlichen Lage sowieso nichts ändern könnten? Sie sagen sich, dass Sie okay sind, so wie Sie sind? Sie sehen keine Notwendigkeit, sich zu verändern? Dann gehen Sie doch von mir aus zu Grunde. Ja Sie haben richtig gelesen, Ihr Unternehmen soll ruhig verrecken. Was Sie als gesundes Selbstbewusstsein empfinden, ist nichts anderes als Verleugnung. Freunde und vor allem Ihre Mitarbeiter haben längst keinen Zweifel mehr, dass Ihr Unternehmen in Schieflage geraten ist. Doch Sie streiten weiterhin hartnäckig ab, ein Problem zu haben.

Sie wollen nichts lesen, nichts hören, nichts sehen, was Sie zum Nachdenken bringen könnte. Noch nicht einmal, um zu erkennen, dass Sie in der Verantwortung stehen. Sie sind wie ein Trinker, der nicht wahrhaben will, dass er Alkoholiker ist. Die Gründe für Ihre Abwehr sind vielfältig. Möglicherweise wissen Sie ja zu wenig über Ihr Problem? Sie kennen die Folgen Ihres Verhaltens nicht? Das wurde schon immer so gemacht? Seien Sie ehrlich: Diesen Satz haben Sie doch eigentlich immer gehasst, nicht wahr? Oder befinden Sie sich in einer Trotzphase ("Jetzt erst recht nicht!")? Oder haben Sie schon einmal versucht etwas zu verändern, und es ist fehlgeschlagen? Übrigens ..., vor allem Männer verhalten sich abwehrend, wenn es um die Selbstveränderung geht.

Sie sollten sich bewusst werden, dass Sie ein Problem haben und dass etwas geschehen muss. Hören Sie auf, die Vor- und Nachteile einer Veränderung, gegen einander abzuwägen. Das lähmt Sie nur. Werden Sie endlich aktiv. Statt die Geduld ihrer Freunde zu strapazieren, indem Sie ihnen immer wieder Ihr Leid klagen. Seien Sie endlich bereit in die richtige Richtung zu gehen. Konzentrieren Sie sich auf die Lösung und nicht auf das Problem. Denken Sie nicht mehr daran, was einmal war, sondern, wie es einmal sein wird. Sie möchten doch, dass Ihr Unternehmen floriert, richtig? Und Sie würden doch gerne ein besseres Leben führen, nicht wahr? Und Sie eigentlich wollen Sie doch auch zufriedenere Mitarbeiter, stimmt's? Wer soll Sie denn daran hindern, dass Sie Ihr Leben und damit auch Ihr Unternehmen, wieder unter Kontrolle bringen?

Beantworten Sie sich doch mal die folgenden Fragen:

Worin liegen Ihre Vorteile, wenn Sie sich verändern?
In welcher Weise wird Ihr Leben bereichert sein?
Wie wird Ihr Unternehmen aussehen?
Welche Wünsche werden Sie sich erfüllen, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben?
Liebe Führungskräfte und Chefs. Denken Sie mal darüber nach. Und wenn Sie zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Veränderung, Ihrem Unternehmen, Ihnen, und Ihren Mitarbeitern, gut tut, dann verwechseln Sie bitte nicht blindes Handeln mit bewusster Veränderung. Gestatten Sie mir nun etwas Eigenwerbung: Meine Seminare helfen Ihnen, dass Sie sich bewusst verändern. Das ist viel einfacher, als Sie jetzt bestimmt annehmen.

Die Seminare sind einzelne, in sich abgeschlossene, Einheiten, die nicht aufeinander aufbauen. Sie bilden aber trotzdem eine logische Reihenfolge. Sie können also jedes Seminar auch einzeln nutzen. Die Grundlage bildet das Seminar: "Einfach erfolgreich und glücklich durchs Leben". Dann sollten Sie sich mit "Führen leicht gemacht" Ihrer Mitarbeiterführung widmen. Und mit dem Seminar "Kundengewinnung mal ganz einfach" machen Sie Ihre gesamte Veränderung zu einer runden Sache. In dieser Reihenfolge gehen Sie praktisch von Innen immer weiter nach Außen. Sie - Ihre Mitarbeiter - Ihre Kunden. Sie wissen nicht, was Sie nun tun sollen? Gehen Sie auf meine Seminarseite und wählen Sie einen Termin für "Einfach erfolgreich und glücklich durchs Leben", und buchen Sie ihn.


Veröffentlicht von: Dietmar Feigenspan
Web: http://www.erfolgreich-und-gluecklich.de
Kontakt: e-mail


Über den Autor:
Dietmar Feigenspan ist seit über 20 Jahren als Führungskraft tätig. Im laufe der Zeit hat er ein eigenes, sehr wirkungsvolles Führungssystem/-konzept entwickelt. Es hat dazu geführt, dass seine Mitarbeiter fünf Mal besser als der Bundesdurchschnitt wurden. Auch bei anderen Unternehmen zeigt sein System Wirkung. So hat er dort auch Effektivitätssteigerungen von 17.000 Euro pro Mitarbeiter und Jahr bewirkt. Sein umfangreiches und wertvolles Wissen gibt Feigenspan nun über Seminare und Einzelcoachings weiter. Mehr erfahren Sie auf seiner Web-Seite: www.erfolgreich-und-gluecklich.de. Die Beiträge dort dürfen kostenlos kopiert werden
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