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Diabetes

Kategorie: Gesundheit
Artikel veröffentlicht von: Gustav Graeber


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Diabetes Mellitus (oder Diabetes, deutsch: Zuckerkrankheit) ist eine Stoffwechselstörung die typischerweise mit vermehrter Konzentration von Glukose im Blut (erhöhter Blutzucker, Hyperglykämie) einhergeht. Es gibt zwei Typen von Diabetes Mellitus (Typ I, Typ II) welche sich darin unterscheiden, ob Unterversorgung mit, oder eine Unempfindlichkeit gegenüber dem körpereigenen Hormon Insulin für den erhöhten Blutzuckerspiegel verantwortlich ist. Insulin wird in der Pankreas (Bauchspeicheldrüse) erzeugt und sorgt für die Aufnahme von Glukose in Muskel- und Fettzellen.
Das Wort setzt sich aus dem griechischen Nomen diabétes (Durchfluss) und dem lateinischen adjektiv mellitus (honigsüß) zusammen.

Beide Typen von Diabetes Mellitus lassen sich einfach durch erhöhten Blutzuckerspiegel (größer 126 mg/dl nüchtern, bzw. größer 200 mg/dl nach Nahrungsaufnahme) bzw. vermehrte Zuckerkonzentration im Urin (Glukosurie) feststellen.

Begleitsymptome von erhöhtem Blutzuckerspiegel sind charakteristischerweise Polydipsie (vermehrte Flüssigkeitsaufnahme, vermehrter Durst) daraus folgend Polyurie (vermehrter Harndrang) und Polyphagie (erhöhter Appetit).

Chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel führt zu einer Reihe von Folgerkrankungen an Augen, Nieren, Nervensystem, Herz, Gehirn und Gefäßen.

Unterscheidung von Typ I und Typ II Diabetes.

Sowohl Typ I und Typ II Diabetes präsentieren mit den oben genannten Symptomen, allerdings ist der Verlauf von Typ I Diabetes sehr viel schneller und tritt früher im Leben auf. Typ I kann tödlich enden wenn kein Insulin verabreicht wird. Typ II hingegen kann erst sehr spät im Leben auftreten ("Altersdiabetes") und führt nur über Folgekrankheiten zu ernsthaften Komplikationen. Charakteristischerweise sind Typ I Diabetiker im Vergleich zu Typ II Erkrankten nicht fettleibig. Beide Typen sind wenigstens teilweise erblich.

Wenngleich die Symptome ähneln, resultiertTyp I Diabetes aus einer Unterversorgung mit Insulin durch Zerstörung von Pankreaszellen durch die körpereigene Immunabwehr. Es handelt sich also um eine Folgeerkrankung aus einer Autoimmunreaktion. Die Glukose resorbierenden Zellen nehmen aufgrund von zu geringer Versorgung mit Insulin zu wenig Zucker aus dem Blut auf.

Im Fall von Typ II ist die Ursache für die schlechte Aufnahme des Zuckers aus dem Blut, eine zunehmende Resistenz gegenüber Insulin, bzw. eine Unterversorgung durch "Ermüdung" der Insulin produzierenden Zellen. Typ II hat zahlreiche Risikofaktoren, wie schlechte Ernährung, Bewegungsmangel, Alter und Fettleibigkeit.

Prävalenz.

Diabetes des Typ II wird aufgrund ihrer Häufigkeit auch als "Volkskrankheit" bezeichnet. In Deutschland sind etwa 5 Millionen Menschen erkrankt und es besteht eine hohe Dunkelziffer nicht-erkannter Typ-II-Diabetiker. Typ I ist dagegen relativ selten, nur etwa 550.000 (10% der Typ-II-Population) sind damit erkrankt.


Veröffentlicht von: Gustav Graeber
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Weitere Informationen finden sie unter http://www.diabetiker-experte.de/
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