Der Handel mit den AdressenKategorie: Medien & Kommunikation Artikel veröffentlicht von: Elke Lohre
Das wertvollste Gut für ein Unternehmen sind Adressen von potentiellen Kunden. Dabei sind die Firmen sehr einfallsreich, um an die Adressen zu kommen. So gibt es Adressdateien, die verkauft werden.
Hierbei handelt es sich in der Regel um Firmenadresse, denn in Deutschland ist nur mit ihnen der Handel erlaubt. Viel wertvoller für ein Unternehmen sind allerdings die Adressdaten der Endverbraucher, denn schließlich richten sich die meisten Angebote an genau diese. Jedoch ist es gesetzlich verboten, den Endverbraucher einfach so mit Werbung zuzumüllen und auch Anrufe, mit der Anpreisung von Produkten oder Dienstleistungen sind nicht erlaubt. Daher hat sich seit einigen Jahren bei den Internetusern die Free-SMS eingebürgert, durch die Firmen wunderbar an komplette Adressdaten kommen. Bei diesem Gratis SMS Angebot muss der Nutzer meist einen Account eröffnen, bevor er überhaupt eine Kostenlose SMS versenden kann.
Hierfür werden Daten wie der Name und die Anschrift abgefragt. Teilweise verlange die Anbieter der Free-SMS auch die Handynummer oder die Festnetznummer. Damit sind die Kundendaten komplett und nicht selten werden diese dann weiter verkauft. Die Folge sind dann unerwünschte Werbung nicht nur auf dem Handy, sondern auch im Briefkasten.
Dies kann Ausmaßen annehmen, die der Verbraucher kaum noch überblicke kann. Daher sollte man sich als Nutzer der Gratis SMS Angebote genau überlegen, wem man da seine Adressdaten gibt. Die Firmen sind eigentlich dazu verpflichtet, darüber zu informieren, dass die Adressdaten für Werbezwecke weitergegeben werden. Allerdings halten sich nicht alle Anbieter daran. So kann nur eine Kostenlose SMS einen Schwall von Werbung nach sich ziehen.
Veröffentlicht von: Elke Lohre Web: http://www.onmeco.de Kontakt: e-mail
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