Der Epilierer - nichts für schwache Nerven!Kategorie: Frau Artikel veröffentlicht von: Anja Uhlig
Das Gerät mit den rotierenden Pinzetten zum ersten Mal auf die Haut aufzusetzen, verlangt einige Überwindung. Und wer den Epilierer seiner weiblichen Badmitbenutzerin zunächst an Schamhaar oder Achsel getestet hat, erinnert sich meist mit Schrecken an diesen ersten und letzten Versuch. Die wichtigsten Regeln
im Umgang mit der Furcht erregenden Maschine: Nur an den Beinen und eingeschränkt im Gesicht verwenden! In der Badehosenzone und unter dem Arm ist die Haut so zart, dass das Ziepen kaum auszuhalten ist. Auch verlangt die Mechanik der Pinzetten ein ausreichend dickes Haar von mittlerer Länge (0,4 bis höchstens 1cm), um richtig zuzupacken. Zur Vorbereitung der ersten Elektro-Epilation gehört also die Rasur mit dem Langhaarschneider.
Epiliert wird stets auf trockener, fettfreier Haut - und zwar vor dem Duschen.
Das Gerät möglichst senkrecht aufsetzen und dann in geraden Linien über die gespannte Haut bewegen.
Nach der Anwendung sind die behandelten Stellen häufig etwas gerötet bzw. gereizt und sollten zunächst nicht mit Seife, Deo oder Parfum, dafür aber mit pflegenden Cremes behandelt werden.
Durch das vorbereitende Auflegen von Kältekissen kann das Ziepen etwas gelindert werden.
Regelmäßige Anwender(innen) behaupten, dass die Schmerzen nach mehrmaligem Gebrauch nachlassen, was auf den feiner gewordenen Haarwuchs zurückzuführen ist. Beim Epilieren wird das Haar im Idealfall mitsamt seiner Wurzel gezupft und bleibt etwa einen Monat verschwunden. In der Praxis gelingt dies jedoch nur bei einem Teil der Haarpracht, weshalb schon nach zwei Wochen das etwas lichter gewordene Feld erneut gemäht werden muss.
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Veröffentlicht von: Anja Uhlig Web: http://www.beauty-erfolg.de Kontakt: e-mail
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