Der Beruf eines ZahnarztesKategorie: Bildung & Beruf Artikel veröffentlicht von: Sabrina Fries
Ein Zahnarzt ist in mehreren Tätigkeitsfeldern tätig. Und zwar in den Tätigkeitsfeldern der Prävention, der Diagnose und der Therapie von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen. Unter Prävention versteht man grob betrachtet alle vorbeugenden Maßnahmen im Bereich Zahnmedizin. Man verwendet in diesem Zusammenhang auch sehr oft den Begriff Prophylaxe. Prävention betreibt ein Zahnarzt in dem er zum Beispiel immer wieder seine Patienten auf das regelmäßige Putzen ihrer Zähne hinweist, insbesondere Eltern, und zwar deshalb dass sie auch sehr viel für die Zahngesundheit ihrer Kinder tun können, wenn sie darauf achten, dass die Kinder sich regelmäßig die Zähne putzen. Aber Prävention ist mehr. Viele Praxen bieten zum Beispiel unter dem Begriff Risikoscreening, welches auch in anderen medizinischen Bereichen gibt, eine spezielle Untersuchung an.
Hierbei werden ursächliche Faktoren von bestimmten Erkrankungen, wie die durch Bakterien verursachten Infektionskrankheiten Parodontitis und Karies, festgestellt und bewertet. Es werden darauf hin zahlreiche wertvolle Tipps erteilt, die vorbeugend wirken sollen. Bei vielen Patienten kommt es trotz dieser Bemühungen dennoch zu Erkrankungen im Zahn-, Mund- oder Kiefernbereich. Dann muss ein Zahnarzt in seinem weiteren Tätigkeitsfeld, der Diagnose tätig werden. Bei der Diagnose ist es die Aufgabe des Zahnarztes die Symptome und so genannten diagnostischen Zeichen zuzuordnen und einen Befund zu erstellen, was in den meisten Fällen zu dem dritten Tätigkeitsfeld des Zahnarztes führt, der Theraphie. Unter Theraphie versthet man die intensive und fachliche Behandlung der aufgetretenen Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen. Zuvor hat ein Zahnarzt die Pflicht, insbesondere bei größeren anstehenden Behandlungen, dem Patienten einen so genannten Heil- und Kostenplan auszustellen.
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