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Computergestützte Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz

Kategorie: Wissenschaft
Artikel veröffentlicht von: Kerstin Becker


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Die Grundidee ist die Verwendung von industriellen Fertigungsmethoden und Industriewerkstoffen um die manuelle Zahntechnik zu unterstützen oder gar zu verbessern. Außerdem gibt es die Fiktion der Entwickler, die Wartezeit auf den Zahnersatz von ein paar Tagen auf nur eine Stunde zu verkürzen und die Herstellung quasi „direkt am Behandlungsstuhl durchzuführen.

Für einen Zahnarzt zählt bei der Erstellung eines Zahnersatzkörpers wie eines Inlays oder einer Krone überwiegend:

- perfekte Passform
- gute Verträglichkeit
- schonende Präparation
- perfektes Aussehen

Bei allen vier Punkten gerät der mit Hilfe des Computers gefräste Zahnersatzkörper ins Hintertreffen gegenüber den konventionellen Verfahren. Der Körper aus einem Block ist sicherlich heute noch der Wirkung eines geschichteten und individualisiert angefertigten Werkstückes unterlegen.

Oft denken Patienten, dass der Einsatz von computergestützten Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz Systeme einen Quantensprung in der Zahnheilkunde darstellt, und dass daher auch der eigene Zahnarzt sofort Kauf und Einsatz eines derartigen Gerätes mitzieht. Die Systeme leiden in ihrer Alltagstauglichkeit aber noch an unterschiedlichen Ecken, und sind daher noch nicht überall einsetzbar.

Dennoch ist der Ansatz vielversprechend und er ist es wert, weiter erprobt zu werden - allerdings wohl eher in Zahnkliniken, als beim Zahnarzt um die Ecke.


Veröffentlicht von: Kerstin Becker
Web: http://www.content-optimizer.de/
Kontakt: e-mail


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