Ballwurfmaschinen TennisKategorie: Sport Artikel veröffentlicht von: Johann Bischof
Viele Tennisvereine und Tennishallenbetreiber tragen sich mit dem Gedanken, sich eine Ballwurfmaschine anzuschaffen, stehen dabei jedoch vor einem großen Angebot diverser Anbieter, wobei natürlich jeder seine Produkte in den höchsten Tönen lobt. Nun ist es auch bei Ballwurfmaschinen wie bei jedem anderen Produkt, Qualität hat ihren Preis.
Am Besten paßt wohl der Vergleich mit Bohrmaschinen etc.: soll diese für einen Heimwerker ausgelegt sein, oder für den professionellen, dauernden Einsatz. Wer hier auf Billigprodukte ausweicht, die manchmal nur einen Bruchteil der Profimaschine kosten, hat nicht lange Freude an dem vermeintlich preiswerten Produkt.
Ballwurfmaschinen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, von der einfachen Maschine, die einen Ball in gleichmäßigem, nicht veränderbaren Tempo an eine Stelle spielen können bis hin zur programmierbaren Profimaschine mit Fernsteuerung, die eine Abfolge von verschiedenen Geschwindigkeiten, in verschiedenen Ballängen, mit unterschiedlichem Spin an variierende Positionen ermöglicht.
Ballwurfmaschinen werden zum einen gerne von Spielern genützt, zum anderen von Trainern nahezu täglich eingesetzt, die ihr Lehrprogramm mit den Möglichkeiten einer guten Maschine gerne unterstützen, denn kaum ein Spieler ist in der Lage, permanent Bälle in gleichem Tempo an die gleiche Stelle(n) zu spielen, Abläufe bei dem Trainierenden somit zu automatisieren. Somit sind diese Maschinen im permanenten Einsatz und müssen besonders robust und wartungsarm sein.
Was aber nützt eine billige Maschine, die nach relativ kurzer Zeit ihren Geist aufgibt, für die es in Deutschland keinen Service gibt ? Da gilt also selbst für Tennisvereine das altbewährte Motto: wir sind zu arm, um uns etwas Billiges leisten zu können.
Übrigens: in Ballwurfmaschinen bitte auschließlich drucklose Tennisbälle verwenden, da druckgefüllte Bälle durch die ständige Beanspruchung (Gequetschwerden in der Maschine) schnell ihren Druck verlieren und somit unbrauchbar werden. Aber auch bei drucklosen Bällen nicht die billigsten Bälle kaufen, hochwertige drucklose Tennisbälle spielen sich weicher und somit angenehmer und verfügen darüber hinaus über den besser Filz, halten somit auch deutlich länger, womit sich der höhere Anschaffungspreis schnell auch wieder ammortisiert.
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