AutomatikuhrenKategorie: Bildung & Beruf Artikel veröffentlicht von: Andi Meier
Mechanische Uhren, die man als Taschenuhr oder Armbanduhr tragen kann, funktionieren in der Regel über die Kraftübertragung von einer Zugfeder auf eine Unruhe, die den Takt der Uhr vorgibt und somit das Vorrücken der Zeit anzeigt.
Das Federhaus wird dabei durch einen Handaufzug aufgezogen, der die Feder spannt, die dadurch Energie aufnimmt, die sie wieder abgeben kann. Heutzutage werden als Armbanduhren in der Regel elektronische Uhren, also zum Beispiel Quarzuhren, getragen. Diese werden entweder gänzlich elektronisch geregelt oder aber zumindest teilweise elektronisch angetrieben.
Automatikuhren sind heute in der Regel die einzigen Uhren mit mechanischem Uhrwerk, die auch gänzlich mechanisch funktionieren. (Wobei es inzwischen zum Beispiel durchaus auch Automatikquarzuhren gibt).
Um eine Automatikuhr anzutreiben, besitzt die Uhr eine so genannte Schwungmasse. Dies ist ein halbkreisförmiger Schwungkörper, auch Rotor genannt, der beweglich ist. Bei Bewegungen des Armes, an dem die Uhr getragen wird, gerät auch die Schwungmasse in Bewegung und nimmt somit Energie auf, die sie an das Federhaus abgeben kann, um die Feder aufzuziehen. Dies geschieht in der Regel noch mit ein oder zwei Zwischenschritten, bei denen die Frequenz der Schwingungen der Schwungmasse verringert wird.
Um zu verhindern, dass bei ständiger Bewegung der Uhr die Feder überzogen wird und damit Gefahr läuft, zu reißen, ist in Automatikuhren in der Regel eine so genannte Rutschkupplung eingebaut. Diese sorgt dafür, dass die voll aufgezogene Feder nicht noch weiter gespannt werden kann.
In Zeitabschnitten, in denen die Uhr nicht bewegt wird, sorgt eine Gangreserve dafür, dass die Uhr nicht sofort stehenbleibt. Mit der Gangreserve läuft eine Automatikuhr je nach Modell und Hersteller noch ca. 30-60 Stunden weiter, bevor sie stehen bleibt.
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