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Aphorismen über Antiquitäten

Kategorie: Unterhaltung
Artikel veröffentlicht von: Ernst Probst


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Zitate des Antiquitätenhändlers und Fossilienhändlers Ernst Probst

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Alte Sachen, die man nicht wegwirft, sondern teuer verkauft, werden Antiquitäten genannt.

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Antiquitäten haben eine Seele.

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Antiquitäten stammen leider meistens von Menschen, die wir nicht kennen.

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Antiquitäten verdienen Respekt.

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Antiquitäten von Privatsammlern erfreuen oft nur eine Generation. Schon der erste Erbe hat häufig kein Interesse mehr daran und versilbert sie.

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Antiquitätenhändler brauchen viel Fantasie – und zwar beim Festlegen des Verkaufspreises.

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Antiquitätenhändler ist ein Traumberuf: Wer kann schon immer wieder andere Antiquitäten in seinen Händen halten und sie bewundern?

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Auch eine gefälschte Antiquität ist in 5000 Jahren sehr alt.

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Auch wenn von einer Antiquität weder das Alter noch der Fundort bekannt sind, eines weiß der Antiquitätenhändler immer genau: den Verkaufspreis.

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Bei den Antiquitäten ist es wie bei den Menschen: Es gibt immer weniger Originale.

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Bei manchen Antiquitäten ist nur der Fingerabdruck des Verkäufers darauf ein Original.

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Bei manchen Auktionen und Börsen sind echte Antiquitäten nur eine kleine Minderheit.

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Bei vielen Frauen ist ihr Ehemann die älteste Antiquität im Haushalt.

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Billige Antiquitäten sind oft zu teuer, weil sie nicht echt sind.

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Das Interesse an seltenen Antiquitäten ist weltweit so groß, dass die Originale nicht ausreichen, um den Bedarf zu befriedigen.

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Das meiste von dem, was wir heute besitzen, ist bereits in 100 Jahren völlig wertlos. Es wird keine Antiquität.

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Der Nachschub an Antiquitäten ist nicht unendlich.

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Die meisten Antiquitäten gehen der Nachwelt verloren. Nur ein Bruchteil davon bleibt dank glücklicher Umstände erhalten.

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Die Zeichnung eines Kindes wird in 1000 Jahren eine größere Antiquität sein als der teuerste Computer.

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Die Zusammenarbeit von Sammlern und Antiquitätenhändlern mit Archäologen und Museumsleuten ist leider oft nicht optimal, obwohl alle davon profitieren könnten.

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Echt an mancher Antiquität ist nur der anhaftende Sand, mit dem der Fälscher ein hohes Alter vortäuschen will.

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Eine von Hand geformte tönerne Tasse aus der Steinzeit ist bei Sammlern eine begehrte Rarität. Für unsere heutigen industriell gefertigten Tassen wird sich in 5000 Jahren wohl kaum jemand interessieren.

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Es ist furchtbar: Manche Antiquität hat Jahrtausende heil überstanden, aber dann wird sie durch eine Unachtsamkeit beim Versand innerhalb von Sekundenbruchteilen zerstört.

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Hüten Sie sich vor Antiquitätenhändlern und -sammlern, die nicht wissen, was sie verkaufen!

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In einem Land ohne Antiquitäten wird man nach Kultur vergebens Ausschau halten.

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In einem Lexikon las ich, alles was mindestens 100 Jahre alt ist, sei eine Antiquität. Wenn das zuträfe, wären das Weltall, die Sonne, die Erde und der Mond uralte Antiquitäten.

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Jeder Sammler von Antiquitäten sollte sich Gedanken darüber machen, wer nach seinem Tod seine Schätze erhält.

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Käufer von seltenen und wertvollen Antiquitäten sollten eine Eignungsprüfung ablegen müssen, ob sie charakterlich für den Besitz und die Aufbewahrung überhaupt geeignet sind.

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Kopien von Antiquitäten sind schöner als Originale.

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Leider geben die meisten Antiquitäten Rätsel auf: Wir wissen nicht, wer sie einst hergestellt und benutzt hat.

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Machten sich die Töpfer der Steinzeit deswegen so viel Mühe, weil sie ahnten, dass ihre Tongefäße später Antiquitäten sein würden?

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Mancher Antiquitätensammler ist das einzige Original in seiner Sammlung.

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Mancher Faustkeil aus der Steinzeit wurde so schön geformt, dass sein Besitzer damit ungern zuschlug. Vielleicht wurden als Urmenschen frühe Antiquitätensammler?

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Privatsammler, die ihre wertvollen Antiquitäten durch Beschriften verschandeln, sollten das Recht zum Sammeln solcher Kostbarkeiten verlieren.

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Sammler, die keine Aufzeichnungen über das Alter und den Fundort ihrer Antiquitäten anlegen, handeln verantwortungslos. Nach ihrem Tod weiß niemand mehr, um was es sich eigentlich handelt.

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Seit es Internetauktionen gibt, werden mehr Antiquitäten auf Dachböden entdeckt als bei archäologischen Ausgrabungen.

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Vielleicht gilt ein massenweise hergestellter Kugelschreiber von heute in einer Million Jahren als seltene und kostbare Antiquität?

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Viel altes Zeug ohne jeden praktischen Nutzen mausert sich dank fantasievoller Beschreibung zur kostbaren Antiquität.

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Was von dem vielen Plunder aus dem 21. Jahrhundert wird wohl in 1000 Jahren als Antiquität gelten?

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Weil viele Menschen den wahren Wert eines Originals nicht mehr bezahlen wollen, kaufen sie oft statt einer Antiquität nur eine Fälschung.

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Wenn eine Antiquität viel jünger ist als ihr Besitzer, handelt es sich bei ersterer um eine Fälschung.

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Wenn ich die Einrichtung meines Hauses ansehe, frage ich mich manchmal, was davon später zur Antiquität taugt.

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Wenn man etwas lang genug aufbewahrt, wird es irgendwann vielleicht zur Antiquität.

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Wer Antiquitäten abschätzig als altes Zeug abtut, verrät viel über seine Intelligenz.

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Wer bei einer Antiquität nur an deren materiellen Wert denkt, hat ihren Besitz nicht verdient.

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Wer weiß: Vielleicht ist ein handschriftlicher Brief von heute in 5000 Jahren eine ähnlich begehrte Antiquität wie gegenwärtig eine Keilschrift aus Mesopotamien?

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Wie eine Antiquität aufbewahrt wird, verrät viel über ihren Besitzer.

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Wissenschaftlich wertvolle Antiquitäten, von denen die Fachwelt nichts weiß, sind so, als wären sie nicht entdeckt werden.

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Der Antiquitätenhändler, Fossilienhändler und Wissenschaftsautor Ernst Probst betreibt die Online-Shops www.antiquitaeten-shop.net und www.archaeologie-shop.com. Seine Spezialitäten sind Tonfiguren (Tiere, Menschen, Götter) aus dem Nahen Osten und Fernen Osten, Tongefäße aus der Bronzezeit und Eisenzeit, Keilschriften aus Mesopotamien, Bronzefiguren der Kelten (Pferde und Reiter), antike Schmuckstücke, indianische Pfeilspitzen sowie Werkzeuge und Waffen aus der Steinzeit. Ernst Probst hat sich als Wissenschaftsautor mit seinen Büchern „Deutschland in der Urzeit", „Deutschland in der Steinzeit" und „Deutschland in der Bronzezeit" einen Namen gemacht.


Veröffentlicht von: Ernst Probst
Web: http://www.antiquitaeten-shop.net
Kontakt: e-mail


Über den Autor:
Ernst Probst ist Journalist, Wissenschaftsautor, Buchautor, Buchverleger, Antiquitätenhändler und Fossilienhändler
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