Add to My Yahoo!
RSS Feeds
Deutsch
English

Antikes und modernes Orakel

Kategorie: Unterhaltung
Artikel veröffentlicht von: Elke Lohre


E-Mail Article
Print Article

Versuche, in die Zukunft zu blicken, können durch verschiedene Methoden realisiert werden. Zum Beispiel durch Kartenlegen, Wahrsagen, Kristallkugeln oder durch Orakel. Ein Orakel hat mehr mit Religiosität zu tun, als die anderen genannten. Es ist eine göttliche Offenbarung, die sich durch bestimmte zu deutende Zeichen ausdrückt, anhand derer man die Zukunft beleuchten kann.

Ein Beispiel für ein historisches Orakel ist das Orakel von Delphi. Es war eine bedeutende griechische Weissagungs- und Pilgerstätte im antiken Griechenland, die einst als Mittelpunkt der Welt galt. Bevor das Orakel befragt werden konnte, erfolgten einige Rituale, um zu erfahren, ob das Orakel überhaupt eine Antwort geben würde. Hierzu wurde von einem Geistlichen eine Ziege mit eiskaltem Wasser eingesprenkelt, wenn sie zusammenzuckte, wurde sie geschlachtet und das Orakel würde daraufhin Antworten geben und zum Wahrsagen bereit sein. Rührte sich die Ziege nicht, musste das Vorhaben abgebrochen werden, um es einen Monat später erneut zu versuchen.

Heutzutage fungieren Tarot-Karten als modernes Orakel. Beim Kartenlegen wird, wie auch beim antiken Orakel von Delphi, eine direkte Frage gestellt, um zu erfahren, was in der Zukunft geschehen wird. Auch hier konkurrieren verschiedene Deutungsmethoden, im Allgemeinen dient es aber dem Ratsuchenden, mehr Klarheit über eine bestimmte Situation zu erhalten. Der Ratsuchende selbst muss überlegen, wie die Antworten der Karten in seinen Kontext passen und wie sich so ein stimmiges Bild ergeben kann. Dabei tun sich dem Ratsuchenden neue Möglichkeiten auf, wie er sein Problem meistern kann oder die Antwort auf seine Frage selber findet, nachdem ihm dazu neue Wege gezeigt wurden.


Veröffentlicht von: Elke Lohre
Web: http://www.onmeco.de
Kontakt: e-mail


Über den Autor:
Elke Lohre Content Marketing Managerin
Dieser Artikel darf von Dritten für die Inhalte von Newslettern oder Websitecontent verwendet werden. Voraussetzung für eine Veröffentlichung durch Dritte ist, die jeweilige Autoreninfo aus 'Über den Autor', unter jedem Artikel vorhanden, unverändert mit zu veröffentlichen. Ein Verstoß gegen diese Regel, verstößt gegen die Copyright-Bestimmung. Es wäre ebenfalls von Vorteil den Verfasser des Artikels per e-Mail zu informieren, wo sein Artikel veröffentlicht wurde.


Weitere Artikel von Elke Lohre: