Besenreiser müssen nicht seinCategory: Health Article added by: Annette Werner
Wer kennt sie nicht, die blauen Äderchen dicht unter der Hautoberfläche, die oft wie feine Gitternetze die Beine überziehen, und uns im Sommer zu langen Hosen und am Strand zu Parero-Tüchern greifen lassen. Sind diese harmlosen, aber lästigen Spielverderber erst einmal da, dann lassen sie sich auch nicht mehr so einfach wegmassieren. Teure, mit Vitaminen angereicherte Cremes, können das Hautbild zwar verbessern â€" der Ursache gehen sie allerdings nicht auf den Grund. Schöne Beine müssen dennoch kein Traum bleiben. Neben Bürstentherapie und kalten Duschen gibt es eine dauerhafte, effiziente Methode, die kleinen Äderchen verschwinden zu lassen.
Was genau sind Besenreiser eigentlich?
Besenreiser sind kleinste Adern in der Haut, die sich erweitert haben. Da sie mit Blut gefüllt sind, werden sie als hellrote Gefässbäumchen, blaue Äderchen oder rötliche Flecken auf der Haut sichtbar. Besenreiser können an allen Stellen der Haut auftreten, erscheinen aber gehäuft an den Beinen. Besenreiser sind im Wesentlichen ein ästhetisches Problem. Sie treten vor allem bei Menschen mit einer angeborenen Bindegewebsschwäche auf. Auch die besondere Bindegewebsstruktur der Frau, begünstigt die Entstehung von Besenreisern.
Wie werde ich die störenden Äderchen los?
Da Besenreiser auch auf ein Venenleiden hinweisen können, sollte ein Spezialist zunächst die Venen untersuchen. Denn bei defekten Venenklappen staut sich das Blut der Venen bis in die Besenreiser zurück und erweitert damit die kleinsten Gefässe der äusseren Lederhaut. Sind die Venen gesund, können die Besenreiser mit einer sanften Laserbehandlung verödet werden.
Wie funktioniert eine Laserbehandlung?
Die Blutgefässe, die behandelt werden sollen, befinden sich in unterschiedlicher Hauttiefe. Um sie zu veröden, muss eine Mindestmenge an Laserenergie (Hitze) auf sie einwirken. Die Aussenhaut kann aber - ohne Schaden zu nehmen - nur eine begrenzte Hitzemenge aufnehmen. Dieses Problem liess sich bei bisherigen Lasersystemen nur schwer in den Griff bekommen: Entweder blieb die Behandlung weitgehend wirkungslos, da die Hitzemenge zu gering dosiert war, oder die Aussenhaut trug Schäden davon, wenn die Hitze zu gross wurde.
Neue Behandlungsmethode mit dem VersaPulse-Laser
Der VersaPulse-Laser stellt eine neue, schmerzfreie Dimension in der Behandlung von Besenreisern u.ä. Gefässveränderungen dar. Ein auf 4-6° C gekühltes Handstück ermöglicht es, eine ausreichend hohe Energiemenge über einen längeren Zeitraum abzugeben, ohne die oberen Hautschichten zu verbrennen..
Das grosse Plus des VersaPulse-Lasers
Der VersaPulse-Laser arbeitet mit einer grünen Wellenlänge, deren Impulsintensität variabel gesteuert werden kann. Bei den herkömmlichen Lasermethoden wurde ein Grossteil der Energie im oberen Bereich der Gefässe absorbiert, so dass diese nicht vollständig verödet werden konnten und Nachbehandlungen nötig wurden In Kombination mit der Hautkühlung kann beim VersaPulse-Laser die Energie auch tiefer liegende Gefässe zum ersten Mal vollständig durchdringen. Das Behandlungsergebnis ist daher in der Regel von Dauer.
Behandlungsablauf
Kleinere Besenreiser verschwinden in der Regel bereits nach einer Behandlung. Bei grösseren Gefässen kommt es zunächst zu einer Schrumpfung des Gefässdurchmessers. Dadurch treten vorübergehende Hauteffekte, z.B. eine tiefere Verfärbung der Besenreiser, auf, die nach 2-3 Wochen aber vollständig verschwinden.
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